Dr. med Carmen Alice Kirstgen
Systemisches Arbeiten wie ich es verstehe  
Das Gespräch  
Die Aufstellungsarbeit  
Systemische Beratung und Aufstellungsarbeit – neue Sichtweisen wagen

In der systemischen Beratung und Aufstellungsarbeit schauen wir auch auf das Umfeld eines Menschen. So erhalten wir neue Informationen und eröffnen uns weitere Handlungsmöglichkeiten.

Systemisches Arbeiten, wie ich es verstehe

Systemisches Denken und Arbeiten wie ich es verstehe und praktiziere, stellt drei Erlebnisse in den Vordergrund unserer Zusammenarbeit:

Unterschiede in Situationen zu erkennen und Ausnahmen von vermeintlich unveränderlichen Abläufen in unser Denken einzubeziehen,

Perspektivwechsel zu wagen und

den für Sie besseren statt des bisher gewählten Weges zu entdecken und zu beschreiten.

Das Gespräch

Die erste Phase unserer Zusammenarbeit besteht stets im Gespräch. Sie schildern Ihr Thema, dessentwegen Sie sich für die Beratung durch einen Außenstehenden entschieden haben.

Wie sind Sie bisher mit Ihrer als problematisch empfundenen Situation umgegangen?

Welche Lösungsmodelle haben gut funktioniert? Welche weniger gut?

Können Sie sich an Situationen erinnern, in denen Sie Ihr Problem unerwartet gut im Griff hatten?

Gemeinsam mit Ihnen versuche ich Gegebenheiten und Ereignisse in ihrer Wirkung auf Ihr Leben zu erkennen. Wir schauen auf Ihre Situation, überlegen Handlungs- und Deutungsalternativen. Ich begleite Sie bei Ihrer gedanklichen Reise. Vielleicht finden wir bereits im Gespräch Ihre Lösung.

Die Aufstellungsarbeit

Oft kann es sehr hilfreich sein, die bereits im Gespräch deutlich gewordenen Situationen mit Bodenankern (Holzfiguren in verschiedenen Größen) im Raum aufzustellen. Diese können für Menschen, Systeme oder Organe stehen, zum Beispiel

bei Konflikten in Paarbeziehungen,

bei Entscheidungsprozessen (zum Beispiel für oder gegen eine Trennung von Ihrer Firma),

bei der Darstellung von Organisationsstrukturen an Ihrem Arbeitsplatz (Chef – Mitarbeiter),

bei familiären Abläufen,

bei der Betrachtung von Organen und Symptomen Ihres Körpers.

Der Übergang vom Reden zum räumlichen Geschehen und zu lebendigen Bildern vermittelt oft mehr als Worte. Sie haben die Möglichkeit, die Symbole in Gestalt der Bodenanker Ihrer Intuition folgend aufzustellen. Indem Sie jeweils an den Platz des Symbols treten, ändern Sie Ihre Perspektive. So erhalten Sie neue Informationen und eröffnen sich weitere Handlungsmöglichkeiten.

»Ich glaube, das größte Geschenk, das ich von jemandem bekommen kann, ist, dass er mich sieht, mir zuhört, mich versteht und mich berührt. Das größte Geschenk, das ich einem anderen Menschen machen kann, ist, ihn zu sehen, ihn zu hören, ihn zu verstehen und ihn zu berühren. Wenn das gelingt, habe ich das Gefühl, dass wir uns wirklich begegnet sind«.
Virginia Satir, Familientherapeutin,
1916 – 1988
weiterführende Links

Institute, mit denen ich arbeite
www.syst-strukturaufstellungen.de
www.iskon.it
www.wieslocher-institut.com